Zahnriemen/ -satz

Neuen Zahnriemen fürs Auto kaufen

Der Zahnriemen findet als Antrieb der Nockenwelle und vereinzelt als Zündverteilerantrieb Verwendung. Zahnriemen mit trapezförmigem oder abgerundetem Zahnprofil verbinden die Vorteile eines Riementriebs mit den Vorteilen der formschlüssigen Kraftübertragung (Kette). Der Zahnriemen wird in der Motortechnik auch Synchronriemen oder Steuerriemen genannt. Genau gesagt handelt es sich um einen Treibriemen mit Zahnung, der formschlüssig in gezahnten Riemenscheiben läuft.

Profil eines Zahnriemens

Der Zahnriemen besteht auf der Innenseite aus Zähnen, die aus Gummi oder Kunststoff sind. Diese greifen in ein spezielles Zahnrad. Die eigentliche Kraftübertragung erfolgt durch den im Zahnriemen eingebetteten Zugstrang, welcher aus Glas- oder Aramidfasern besteht. Da keine Schmierung erforderlich ist, gilt der Zahnriemen als günstige Alternative zur Steuerkette, wird aber aufgrund des höheren Ausfallrisikos häufiger gewechselt. Ein Reißen des Zahnriemens kann dazu führen, dass die Ein- und Auslassventile durch die Kolben im Zylinder beschädigt werden. Steuerketten und insbesondere Duplex-Ketten reißen hingegen sehr selten. Die vorgegebenen Wartungsintervalle eines Zahnriemens sollten man also keinesfalls überschreiten und den Riemen samt Spannrollen rechtzeitig wechseln. Vorteile gegenüber Steuerketten

  • leiser Lauf
  • geringere Masse
  • hoher Wirkungsgrad
  • einfacher Aufbau zum Überbrücken großer Abstände
  • leichte Austauschbarkeit sowie Kontrolle auf Beschädigung durch Anbringung außerhalb des Motors
  • keinerlei aktive Wartung (z.B. Schmierung) nötig
  • engere Umschlingungswinkel möglich
  • bei geringer Belastung hohe Lebensdauer
  • kaum Längung während der Lebensdauer, dadurch präzise Steuerung
  • günstig

Nachteile gegenüber Steuerketten

  • Drehzahl- und Belastungsgrenze sind gegenüber Ketten geringer
  • Abdeckung gegen Schmutz nötig
  • Bruchdehnung des Werkstoffes geringer (kann plötzlich reißen)
  • hitzeempfindlich und lösemittelunbeständig
  • höhere Baubreite (keine Möglichkeit, mehrere nebeneinander anzulegen)
  • höhere Wartungskosten durch relativ kurze Wechselintervalle
  • altert mit der Zeit
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